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Donnerstag, 5. September 2013

Kornkreise - oder wie ein ARD Korrosspondent ein Thema billig zerreißt


Es ist immer wieder abenteuerlich, wenn sich Menschen mit Themen befassen von denen sie im Grunde nichts wissen, außer natürlich vom hören-sagen. das ist in vielen Fällen eine recht traurige Entwicklung, wie die Sendung Weltspiegel eindrucksvoll berichtet hat. .

Sicherlich haben wir im Laufe der vielen Jahre Fälschungen von Kornkreisen gesehen, wo sich ganz besonders vor-witzige Mitmenschen einen ihrer Meinung nach Spaß erlaubt haben, doch genau genommen ist es wohl eher ein Indiz dafür, das manche Menschen einfach nicht verstehen können das es auch Dinge gibt, die man nicht einfach mal so erklären kann. Selbst viele uns heute bekannten Zusammenhänge sind uns deshalb bekannt, weil viele Jahre, bis hin zu Jahrzehnten vergangen sind, bis jemand eine Erklärung und den tatsächlichen Nachweise dafür erbracht hatte. Hier ist dann also ein Auslands-Korrespondent der ARD in England, der sich anscheinend nie mit der Literatur befasst hat geschweige denn, sich mal ernsthafte Gedanken gemacht hat. Ihm scheint nicht aufgefallen zu sein, das der Großteil der Kornkreise absolut perfekt sind und es keinen, aber wirklich nicht den geringsten Hinweis dafür gibt, das diese Kreise oder Kombinationen von unterschiedlichsten Formen von Menschen gemacht worden sein könnten.  Ansonsten müsste dieser Berichterstatter der ARD, Volker Steinhoff, den Beweis erbringen das Menschen tatsächlich fliegen könnten um nicht die geringsten Spuren zu hinterlassen, das sie in der Lage sind Getreidehalme so zu verbiegen, das sie weder brechen noch abknicken und dazu noch in der Lage zu sein scheinen, in diesen Kreisen einen erhöhten Magnetismus zu installieren. Das diese Kreise sogar schon im Schnee und Eis aufgetaucht sind, hat ihm wohl noch niemand gesagt.

Wenn denn folgende Kreise von Menschenhand gemacht wurden, möchte ich denen gratulieren die das geschafft haben - ohne jegliche Spur zu hinterlassen. Fangen wir doch einfach mal ganz einfach bei den grundlegenden und wichtigsten Dingen an - wir erstellen ein Kornkreis und hinterlassen keine Spuren; nein besser noch, wir verändern Pflanzen. Man sieht über den Köpfen der Leser förmlich die Fragezeichen - zumindest bei denen, die sich noch nicht so viel oder vielleicht gar nicht damit befasst haben. Folgende Bilder sollen verdeutlichen, was gemeint ist.

Als allererstes müssen wir versuchen, das Getreide so hinlegen zu können, wie auf diesem Bild. dabei sind die Halme weder zu knicken - und somit zu beschädigen - noch zu biegen, was so oder nichts bringen würde weil sich die Halme wieder aufrichten würden.


Dann werden wir dazu übergehen selbiges bei noch grünen Getreidehalmen zu versuchen - natürlich auch wieder so, das man keinerlei Spuren hinterlässt. dabei ist zu beachten, das akkurat gearbeitet werden muß, wie es auf dem Foto dargestellt ist.


Und um dem noch eins oben drauf zu setzen, werden wir versuchen Pflanzen zu verändern. Wenn wir das nicht hin bekommen haben wir ein Problem zu erklären, wie Menschen diese Kreise nun gemacht haben sollen. Und nein, man kann auch nicht erklären das die Pflanzen alle einen genetischen Fehler haben und deshalb so merkwürdig aussehen; auch ein radioaktiver Niederschlag ist meist auszuschließen. Also schauen wir doch mal, was wir zustande bringen können müssen. Wer den Trick raus bekommen hat, melde sich doch bitte bei mir - ich verrate es auch niemanden weiter, versprochen.


Und kommen wir nun zu den Kreisen, die wir einfach mal selbst erstellen können, wenn wir die vorherigen Tricks beherrschen um nicht aufzufliegen. Sieht doch ganz einfach aus...















>> Für die einen sind sie ein Zeichen des Himmels, für andere Landeplätze von Ufos. Ganze Esoterik-Generationen haben sich an den spektakulären Kreisen in Kornfeldern Englands abgearbeitet. Und nun das: Nicht Aliens, Geister, übersinnliche Kräfte haben die geografischen Muster in die Felder gestempelt. Sie sind menschengemacht. Das behauptet zumindest Matthew Williams, ein Hobbypilot und offensichtlicher Witzbold. Er outete sich als einer, der mit einfachsten Mitteln die weltbekannten Kreis-Muster im Sommer auf die Felder aufgebracht hat. Aber jetzt ist Schluss: Matthew Williams hat Heuschnupfen und kann nicht mehr weitermachen.

Ein Bericht von Volker Steinhoff, ARD London

Kornkreise – eine ganze Generation wuchs in Ehrfurcht vor dem Unerklärlichen auf. Waren es Außerirdische? Oder spirituelle Energie?  Seit Ende der 80er machten die Kornkreise weltweit Schlagzeilen. Das Epizentrum: die Grafschaft Wiltshire im Südwesten von England.

Schnell ist die Region zum Magneten für Sinnsuchende und Weltraumexperten geworden, viele hier leben bis heute vom Kornkreistourismus. Doch nun gibt es ein Problem in Wiltshire: immer weniger Kornkreise. Sind die Aliens etwa verärgert? Vielleicht gibt es auch eine andere Erklärung. Statt Raumschiff reichte ein Brett. Matthew Williams hat mit dem Brett über 100 Kornkreise gemacht, nachts und heimlich. Dann ist er ausgestiegen, andere Kornkreiskünstler auch.

Matthew Williams, Kornkreiskünstler aus Wiltshire: "Einige Kornkreismacher sind wütend, weil sie all die Touristen sehen und die Millionen, die damit verdient werden. Sie müssen ja anonym bleiben, also kriegen sie nichts davon, keinen Penny."

All das vorbei, weil ein paar „Kornkreiskünstler“ aussteigen? Unmöglich! Flower Power, New Age, Esoterik. Es war eine große Zeit, die ihre eigenen Forscher und Weisheiten hervorbrachte.

"Hier ist eine Linie. Nun kommen wir zu unterschiedlichen Ringen, positiv und negativ. Das Phänomen kommt von oben. Die zentralen Komponenten sind oben. Um es ganz einfach auszudrücken: ein Ball mit elektrisierter Luft dreht sich, dann kommt er herunter."

Matthew Williams, Kornkreiskünstler aus Wiltshire: "Es sind sogar Leute aus China gekommen. Sie sind den ganzen Weg gekommen, weil die Kornkreise angeblich Heilkräfte hätten. Ist doch toll, wenn mein Design sowas bei ihnen auslöst."

Zu faszinierend, um von Menschenhand zu sein, und zu verblüffend die Ähnlichkeit zum urzeitlichen Stonehenge: auch hier ein Kreis! Und kann es ein Zufall sein, dass Stonehenge genau in der gleichen Grafschaft liegt, in Wiltshire?

Colin Andrews, Kornkreisforscher, 1990: "Wir sehen eine Anhäufung urtümlicher Bauwerke, 2000, 3000 Jahre alt, alle hier in der Gegend, wo die Kreise sind. Eventuell liegt darin die Antwort."

Stonehenge und die Kornkreise – fortan pilgerte die Jugend hierher, unangepasst und nur der reinen Erkenntnis verpflichtet.

"Ich weiß nicht - es gibt Spiralen in beide Richtungen. Wie eine geballte Ladung Energie! Hinter den Kornkreisen stecken UFOs, also intelligente Wesen", berichteten damals Hippies.

Wiltshire heute. Immer weniger Kornkreise, doch die letzten Sinnsucher im Kornkreis-Infocenter sehen auch darin noch eine Bestätigung.

Bill Richinson, Kornkreistourist: "Mein Instinkt sagt mir, dass man übernatürliche Dinge nicht verstehen kann."      

Dafür die natürlichen umso besser, etwa den ganz persönlichen Grund für Williams Ausstieg.

Matthew Williams, Kornkreiskünstler aus Wiltshire: "Ich hatte richtig schlimmen Heuschnupfen. Ich musste mir manchmal sogar freinehmen, nachdem ich einen Kreis gemacht hatte."  

Williams hat der Kornkreisreligion die Grundlage entzogen. Aber was er einfach nicht verstehen will: über den Wolken zählt sein Ausstieg nichts. Der Glaube an das Überirdische steht über den Dingen.

Stand: 12.08.2013 11:45 Uhr <<    Quelle



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" Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null, und das nennen sie dann ihren Standpunkt."

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