Missing Link...?

Montag, 19. November 2012

Die Wissenschaft kein Wissen schafft - jedenfalls nicht wirklich

Hier und da kann man über Wissenschaftliche Forschungen einiges lesen, jetztt erst wieder geht um um das menschliche Leben; wie es verlängert werden kann, dann aber kommt im gleichen Augenblick etwas sehr widersprüchliches zutage.
Fangen wir mit der Verlängerung des Lebens an. Dazu hat man etwas entdeckt, was man natürlich auf den Menschen übertragen möchte, obwohl ich persönlich glaube, das man sich da doch verrennt, weil die Grundlagen anderer Lebensformen anders strukturiert sind als die des Menschen.
In der Universität Kiel hat es dazu entsprechende Forschung gegeben; leider ist es nicht möglich auf die publizierte Version abzurufen.

Hier ein Artikel eines anderen Blogs dazu:



Quelle

Nun hat man demnach die Grundlage zur Lebensverlängerung entdeckt, und sofern es klappt viele Probleme schaffen würde. Zum einen mag es ja ganz nett sein, länger zu leben wenn man fit ist. Doch was ist mit einer Bevölkerung, die völlig überaltert ist und dann ein soziales System wie die der Rente maßlos überstrapaziert würde? Es gebe noch viel mehr Punkte, die ganz sicher gegen einen künstlichen Eingriff zu Lebensverlängerung sprechen, doch das soll nicht Thema sein, denn schon ist ein anderer Artikel gefunden, der uns etwas ganz besonderes erklären will. Nämlich das man ein gen entdeckt hat, das für den Tod verantwortlich sein soll und dem der Todeszeitpunkt auf die Minute genau einprogrammiert wurde.
Dass das nicht sein kann, sollte jeder erfassen können. Nach dieser Aussage müßte nämlich jeder ein Leben nach einem ganz bestimmten Verhaltensmuster leben, denn jeder ist sich sicher darüber im Klaren, das auch nur die geringste Abweichung alles vollständig verändert, der Lebenslauf wie ich ihn mal nennen möchte, in ganz andere Bahnen gelenkt wird.
Es ist nicht wirklich vorstellbar, das äußere Umstände tatsächlich mit einbezogen werden können, wie man es heute mit technischen Geräten machen kann - man entwickelt z.B. einen Kunststoff, der nach 2 Jahren tatsächlich so spröde sein wird, das er zerbricht. das umgemünzt auf das menschliche Leben ist kaum bis gar unmöglich. Jede äußere Einwirkung kann das Leben drastisch kürzen, also bleibt die Frage unter welchen Voraussetzungen ein gen tatsächlich einen Minutengenauen Protokollablauf haben sollte. Dort muß nämlich dann auch jedes Organ irgendwie eingebunden sein, das eine Kontrollfunktion übernehmen sollte, um den Tod tatsächlich so einzuplanen, um es salopp auszudrücken. Und das sollen wir glauben, wo wir doch jetzt auch etwas entdeckt haben das unser Leben deutlich verlängern könnte?

Wissenschaft ist doch manches mal recht widersprüchlich, wobei hier wohl davon ausgegangen werden muß, das die beteiligten Wissenschaftler sich noch nie zusammen gesetzt haben um ihre Ergebnisse zu vervollständigen, ja erst einmal auf Widersprüchlichkeiten hin zu prüfen. Ein Gen, das auf die Minute einen Todeszeitpunkt festlegt, ist wohl eher Phantasie.

Hier der Artikel dazu:


Quelle



Kommentare:

  1. Ist es vielleicht so gewollt, das den Fachleuten nicht eine richtige globale Zusammenarbeit ermöglicht wird?
    Meines Wissens haben die Wissenschaftlerinnen Carol Greider und Elizabeth Black bereits in 1985
    das Alterungsgen/ Eiweißmolekül isoliert und bewiesen das Telomersae für Altersschwäche und Abbau zuständig ist. Demnach stirbt der Mensch nur deshalb, weil seine Lebensspanne genetisch vorprogrammiert ist. Die Zellbiologen vertreten dabei die Ansicht, dass die vielfache Teilung der
    Telomere während der embryonalen Phase dem Menschen sein Lebenselixier nimmt und ihn im Höchstfall 120 Jahre alt werden lässt.
    Jetzt frage ich mich was wichtiger ist, die Ausschaltung der Telomere oder die Versuche an Tiere die wie Du bereits geschrieben hattest völlig anders sind wie die Menschen???

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  2. Irgendwie war mir auch so, das ich ähnliches schon einmal gelesen hatte.
    das man nicht global zusammenarbeiten kann in der Wissenschaft hat meiner Auffassung nach wohl eher damit zu tun, das es kaum unabhängige Wissenschaftler gibt, die nicht auf Forschungsgelder angewiesen sind. Weiter ist dann das Problem, das zwar viele Wissenschaftler in der Forschung arbeiten, aber nicht wirklich etwas zu sagen haben; die Leitung hat ein Professor und die Arbeit machen Doktoranden. Was als Ergebnis nicht gewünscht ist, wird vor Veröffentlichung einfach ausgefiltert. Und diejenigen, die andere Gedankengänge haben, werden Lächerlich gemacht, es werden Bücher verrissen (obwohl man sie nicht einmal gelesen hat). Doch auch umgekehrt gibt es schon viele Fälle, wo Fachartikel aus den Veröffentlichungen von "Nature" oder "Sience" verbannt werden, weil man den Schwindel bemerkt hat, wie Daten mitunter gefälscht worden sind.
    Wir haben doch Beispiele genug, wo man ausgesprochen intelligente Forscher ausbooten will:
    Kalte Fusion ist eines der bedeutenden Beispiele, Wasserstoffautos (man behauptet immer noch, das man keine Sicheren Tanks bauen könnte, hat aber schon Flugzeuge mit Wasserstoffantrieb im Bau und viele andere Dinge).

    Um Globales vernetzen an sich geht es gar nicht, sondern um Ergebnisse, die die Auftraggeber der Forschungen sehen wollen. Und da ist es völlig egal, in welchem Fachbereich das ganze stattfindet; hier werden ganz andere Interessen als der wirkliche Fortschritt verfolgt - da bin ich absolut sicher.

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