Missing Link...?

Montag, 11. Juni 2012

Wundersame Wissenschaft

Wissenschaftler um Professor Steve Schmidt und Ryan Lynch von der University of Colorado auf eine handvoll von Organismen gestoßen, die offenbar auf eine gänzlich andere Art und Weise Energie gewinnen, wie dies Lebewesen an anderen Orten auf der Erde tun.


Mit diesem Text beginnt eine Meldung, der erstaunliches hervorbringt, so jedenfalls sollte man denken. Man hat sich im großen und ganzen erstaunt darüber gezeigt, das Organismen tatsächlich unter völlig anderen Umweltbedingungen leben können, als sich selbst unsere moderne Geologie das ganze vorstellt. Es wurden neben Mikroben auch Bakterien, Pilze und Archaeen entdeckt und ihre Energie völlig anders gewinnen als man es bisher glaubt, zu wissen. Bei den entdeckten Lebensformen jedenfalls gibt es kein Anzeichen für eine Energiegewinnung durch Photosynthese, wie es schon seit jeher als bewiesen galt und heute noch in den Schulbüchern zu finden ist. Demzufolge ist man auch immer davon ausgegangen, das leben lediglich an der Erdoberfläche entstanden sein kann, doch schon Professor Thomas Gold hat 1999 ( The deep hot biosphere : the myth of fossil fuels / Thomas Gold. 0-387-95253-5) in seinem Buch auf Seite 166 ff. auf diesem Umstand hingewiesen, das ein Leben auch möglich ist, wenn die Energiegewinnung chemisch abläuft; was wohl damit belegt sein sollte. Interessant ist auch der Umstand das man schon sehr lange weiß, das Mikroben und Bakterien unter den härtesten Bedingungen (über)leben* können; sowohl in der Tiefsee wie auch im Weltraum können sie tatsächlich überleben. Im Weltraum hat man feststellen können, das Bakterien zwar an der Oberfläche absterben, jedoch eine Art Kruste bilden und darunter weiterhin Leben herrscht. Wie dem auch sei, im Grunde genommen ist die Meldung nichts wirklich neues, denn schon 1953 wurde bezweifelt, das z.B. Erdöl und Erdgas nur auf rein biologischer Art und Weise entstehen würde. Heute weiß man, das verschiedene Monde und Planeten Methan aus stossen, doch niemand würde behaupten wollen, das auf den Planeten und Monden jemals eine Flora und Fauna bestanden hat und sich alles nach der weit verbreiteten irdischen Theorie in Erdöl und Gas verwandelt hat. Diesen Unsinn glauben nur noch wenige, denn es gibt Umstände, die das ganze einfach als Unsinn erscheinen lassen.
Wie die neu entdeckten Organismen unter diesen Umständen überhaupt überleben können, ist für die Forscher immer noch ein Rätsel. Trotz der Suche nach genetischen Hinweisen auf zur Energieerzeugung genutzte Photosynthese, fanden die Wissenschaftler keinerlei Anzeichen für Chlorophyll.
Hätten diese Wissenschaftler schon mal Bücher und Studien ihrer früheren Kollegen gelesen, wäre Ihnen das schon sehr viel früher aufgefallen, denn dieses Wissen ist schon einige Jahrzehnte alt! Die Ignoranz in der Wissenschaft ist ja nun nichts wirklich neues, doch das man immer noch Forschungsgelder regelt zum Fenster hinaus wirft ist unglaublich. Wissenschaftlich gesehen (Geologie, Biologie) scheinen wir uns tatsächlich noch in den 1950er Jahren zu befinden. Im Grunde ziemlich unglaublich.


Mehr dazu, wie Leben denn unter solchen Umständen existieren kann, findet man in einem Buch von H.J. Zillmer mit dem Titel Der Energieirrtum im Kapitel Chemische Energie und das Leben.






* Man sollte sich darüber im klaren sein, das es die völlig normalen Umgebungen sind, wo diese Lebensformen leben; die einigen die  ü b e r leben müßten, wären wohl wir Menschen.

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